Romantisches Ambiente in historischen Gewölben bei klassischer Musik und Kerzenlicht
Öffnungszeiten heute:
11:30 -
22:00
Romantisches Ambiente in historischen Gewölben bei klassischer Musik und Kerzenlicht. Gut bürgerliche Küche, erlesene Weine & gepflegte offene Biere. Ab März ist unser idyllischer Schanigarten geöffnet!
... entstand aus dem „Haus zu den vier Kronen“ und vier kleinen, zwei-bis dreistöckigen Häusern.
Das erstmals 1341 erwähnte Gebäude stellte die Front des Hofes dar, der seinen Namen nach der Lederinnung führte.
Sie hatte hier seit alter Zeit ihr Zunfthaus und ihre Herberge – das Gewerbe der „Lederer & Färber“ war nämlich an das Wasser gebunden. Durch den heutigen „Tiefen Graben“ unweit von hier – floss zu früheren Zeiten der „Ottakringer Bach“ bzw. der spätere „Alserbach“. Dass Hauptgebäude – heute „Am Hof Nr. 11“ wurde 1881 zerstört und in den „Zwanzigern“ neu erbaut. Von 1989 bis 1991 wurde dieses Haus mit viel Aufwand restauriert und dadurch wieder in das alte Stadtbild eingefügt. Das Haus, in dem wir uns befinden, hat eine besondere Beschaffenheit – es ist tiefer als hoch!
Das erste Kellergeschoß, welches jetzt ein Teil des Lokals ist, war zur Römerzeit ebenerdig – eine Römische Mauer mit einer Fensteröffnung (links im Stiegen Aufgang) zeigt dies.
Die drei weiteren Keller, die bis in dieses Jahrhundert noch mit fast allen alten Kellern im 1. Bezirk verbunden waren (man konnte z.B. von der Hofburg zum alten Rathaus in der Wipplinger Straße „unterirdisch“ gehen), wurden in den Kriegsjahren zugeschüttet und schließlich ganz zugemauert.
Bevor das „Brezl – Gwölb“ entstand, war hier eine Backstube – eine der ersten Bäckereien in Wien, welche die „Laugenbreze“ herstellten. „Gwölb“ als Altwiener Bezeichnung (Nestroy) für ein Lokal, hat hier eine doppelte Bedeutung, da es auch auf die Architektur zutrifft.
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