Cafe Landtmann
Universitätsring 4
1010  Wien

Tel.: +43124100100

www.landtmann.at

07:30h - 00:00h

Erleben Sie als Gast unverfälschte Wiener Kaffeehausatmosphäre. Erleben Sie das Flair eines wahren Grand Cafés ...

Details


Öffnungszeiten heute:

07:30 - 00:00

Info


Cafe Landtmann

 

Eine Schale Kaffee zu genießen, ist nur einer von vielen Gründen, das Café Landtmann in Wien zu besuchen. Viele Gäste kommen wegen der Atmosphäre und der Eleganz des Ambientes in unser Kaffeehaus. Wir, die Familie Querfeld, führen das Café Landtmann seit über 40 Jahren. Aus Überzeugung und mit Hingabe sorgen wir für den Erhalt dieser besonderen Qualität. Nehmen Sie Platz auf original Thonetsesseln aus der Kaiserzeit oder in einer der gemütlichen denkmalgeschützten Sitzlogen. Ihr Blick fällt dabei auf historische Intarsienarbeiten an den Wänden und Spiegel aus den Goldenen 1920er Jahren. Diese Schönheiten zeugen von der großen Geschichte des Café Landtmanns. Aber wir ruhen uns nicht darauf aus, eine einzigartige Kaffeehaus‐Institution zu sein. Wir verbinden die berühmte Wiener Kaffeehauskultur liebevoll mit der Moderne. Auch in Zukunft wird das Café Landtmann ein weltoffener, pulsierender Ort der Gastfreundschaft sein. Beim Kaffee oder bei einem Essenerleben Sie das Flair eines wahren Wiener Grand Cafés.

 

Die Landtmann Story

Es ist bei uns Tradition, das Beste zu bieten

 

Franz Landtmann 1873

Franz Landtmann hatte nicht vor, irgendein Kaffeehaus zu eröffnen. Es sollte schon das eleganteste der Stadt werden. Als er am 1. Oktober 1873 aufsperrte, bewies Landtmann Pioniergeist. Rundherum nichts als Baustellen. Keine prächtige Ringstraße vor der Tür, kein Burgtheater nebenan und am Rathaus und an der Universität gegenüber wurde auch erst gebaut. Doch die Wienerinnen und Wiener waren begeistert, das Café Landtmann wurde ein Erfolg.

 

Wilhelm und Rudolf Kerl 1881

Die Brüder Wilhelm und Rudolf Kerl kauften das Café und führten es unter dem Namen Landtmann weiter. Rudolf Kerl zog sich aber bald ins Privatleben zurück. Nach beeindruckenden 35 Jahren verkaufte Wilhelm an den Fleischhauer und Gastwirt Karl Kraus, nicht verwandt mit dem schreibenden Namensvetter.

 

Karl Kraus 1916

Karl Anton Kraus führte das Kaffeehaus nur fünf Jahre lang, denn ab 1921 gehörte es einer ”Hotel‐, Kaffee‐ und Restaurations‐Betriebe Ges.m.b.H.”, die das Landtmann aber bald an das Ehepaar Konrad und Angela Zauner weiterverkaufte, was sich als Glück erwies.

 

Angela und Konrad Zauner 1926

Drei Jahre nach dem Besitzerwechsel wurde das Kaffeehaus von Angela und Konrad Zauner 1929 komplett renoviert, ein wesentliches Ereignis. Der bekannte Architekt Professor Ernst Meller entwarf die bis heute erhaltene und unter Denkmalschutz stehende Innenausstattung. Damit festigte das Landtmann seine Position als das eleganteste Kaffeehaus Wiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm im Jahr 1949 Konrad Zauners Sohn Erwin die Leitung und führte es mit großem Erfolg weiter. Doch als die Familie Zauner Mitte der Siebziger Jahre verkaufen wollte, geriet das Café Landtmann erstmals in Gefahr. Wie schon einige alte Ringstraßencafés zuvor, sollte es einer Bankfiliale weichen.

 

Familie Querfeld 1976

Herbert und Anita Querfeld verliebten sich in das Landtmann und konnten es mit Unterstützung des damaligen Kulturstadtrates Helmut Zilk retten. Ihnen war aber auch klar, dass die Infrastruktur und Ausstattung des nun denkmalgeschützten Kaffeehauses nicht mehr zeitgemäß waren. So wurde es mit viel Liebe, Mühe und großem finanziellen Aufwand im Jahr 1982 sorgsam rundum erneuert, um den Fortbestand zu sichern. Ab 1988 stieg Berndt Querfeld in den Betrieb seiner Eltern ein. Gemeinsam perfektionierten sie den „Landtmann Stil“, der beispielgebend für ein typisches Wiener Kaffeehaus ist. Aus 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 1976 wurden seither 90. Geführt wird das Landtmann heute von Anita und Berndt Querfeld. Ihr wichtigstes Anliegen ist, „Wiens eleganteste Café‐Localität“ für die Zukunft zu erhalten, aber als lebendigen Treffpunkt mit modernem Wintergarten und Terrasse und nicht als musealen Gastronomiebetrieb. Die Familie Querfeld schreibt die Geschichte des Landtmanns zuversichtlich fort.

 

 

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