Zur alten Press
Griesgasse 8
8020  Graz

Tel.: +43316719770

www.zuraltenpress.at

heute geschlossen

Junges Team in urigem Lokal......Weil´s hausgemacht am Besten schmeckt! „Jo mei, is des urig“

Details


heute geschlossen

Info


Gasthaus Zur alten Press

 

Was passt, haben wir unserer Gaststube zugemutet, die sich in ein altes Grazer Bürgerhaus schmiegt, dass 1663 erstmals erwähnt wird: Holz, Stein und rustikales Dekor unterstreichen die wohnliche Baustruktur, die der Jahrhunderte alte Bau durch Gewölbe, dicken Mauern und kleinen Fenster vorgibt. Drinnen servieren wir Ihnen stets frisch zubereitet eine feine steirische Küche und regionale und internationale Köstlichkeiten. Zwischen Kernöleierspeis und Lammbratwürstel oder „Rindsfilet vom steirischen Jungstier mit getrüffelter Sterzkruste“ findet sich auch Eigenwilliges, wie das „In Bier geschmorte Schweinswangerl in Senfsauce und Erdäpfel-Krenpüree, Lauch & Chili“. Oder ein „Joghurtschmarr`n mit Zwetschkenröster“. Da geht einem das Herz auf und das Wasser rinnt einem im Mund z´samm. In unserem urgemütlich eingerichtetem Gastzimmer sind wir für 40 hungrige und durstige Seelen gerüstet, das Kaminstüberl eignet sich auch für geschlossene Veranstaltungen bis 35 Leut`, und wenn es g´rad keine Geburtstags-, Sponsions- oder Weihnachtsfeier gibt,  leistet es auch als Seminarraum in Mitten der Stadt sehr gute Dienste.

Ob zur Mittagspause oder bei einem gelungenen Abendessen, ob drinnen oder im gemütlichen Gastgarten: Hervorragende steirische Qualität, moderate Preise und eine rundherum gastliche Atmosphäre machen zufriedene Gäste. Von denen nicht selten einer ausruft: „Mei, is des urig“ (ethnic and familial)

 

Geschichte

 

Ursprünglich zwei Häuser. 1663 bzw. 1701 erwähnt. Ein Haus befand sich vorübergehend im Besitz Dr. Ludwig Piccardis, das andere wurde um 1700 von der bekannten Eisenhandlerfamilie Gamilscheg erworben und um 1785 mit dem zweiten Haus vereint. Einheitliche Fassadierung um 1800. Die Sandsteinreliefgruppe über dem Portal, Madonna mit Kind, Typus der Mariahilf-Madonna nach DE Pomis, im Stil PHILIPP JAKOB STRAUBS, um 1770, und das schmiedeeiserne Stiegenaufgangsgitter, um 1750, wurden 1939 entfernt. Die schmiedeeisernen Gitter der hofseitigen Laufgänge, um 1750, wurden 1975 durch neue Gitter ersetzt. Portal und Stiegenhaus konnen dem Baumeister JOSEPH HUEBER zugewiesen werden, um 1760 bis 1770. 1824 wurde anläßlich der Verbreiterung der Griesgasse die Front der äußersten beiden rechten Achsen zurückversetzt (Fassadenknick), die Fassadengliederung der ursprünglichen angeglichen.

 

Dreigeschossiger langgestreckter achtachsiger Bau, dessen doppel-U-formiger GrundriB durch die Vereinigung zweier Hauser bestimmt wurde. Im Kern 17. Jh., wesentliche Umbauten in der zweiten Halfte des 18. Jhs. Sparsame Fassadengliederung, um 1800; linker Teil des Erdgeschosses im Originalzustand erhalten, je zwei korbbogig geschlossene Tür- und Fensteröffnungen in Steinumrandung, ein Portal mit Keilstein. Der rechte Teil des Erdgeschosses verändert. Erhalten das Korbbogensteinportal in der vierten Achse von rechts, Umrahmung mit seitlichen Voluten, breit ausladende, von geschwungenem profiliertem Gesimsband abgeschlossene Bekronung, JOSEPH HUEBER zugeschrieben, um 1760. Horizontale Betonung der Fassade durch zwei schmale Kordongesimse. In den Obergeschossen Fenster in gekehlten Rahmungen mit schmalen Brüstungen und rechteckig abgesetzten Parapetfeldern, im zweiten Obergeschoß mit Kreisring- und Rhombenornament und geraden profilierten Verdachungen.

 

Tonnengewolbte Einfahrt mit versetzten Stichkappen, 17. Jh. Links tonnengewolbter Stiegenaufgang mit je z'wei Kreuzgratgewölben über den Podesten, in den Obergcschossen mit einem weiten Bogen zu den hofseitig gelegenen offenen Gängen hin geöffnet, korbbogig geschlossene Hoffenster, JOSEPH HUEBER zugeschrieben, um 1760-1770. Alter Steinboden in den Gängen der Obergeschosse und Türbeschlage, zweite Halfte des 18. Jhs. Tonnengewölbe mit versetzten Stichkappen und Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoß des Haupttraktes und in allen Geschossen der Hoftrakte, zweite Halfte des 17. Jhs. (mit Ausnahme des Erdgeschosses im nördlichen Hoftrakt, das 1838 mit Platzln und Gurtbögen neu eingewolbt wurde). Ein Raum des ersten Obergeschosses mit einfacher Stuckdecke, Mittelspiegel in geschweifter Rahmung.

Die Hoftrakte werden im Süden durch einen Lichthof, im Norden durch einen großeren oblongen Hof mit offenen Gängen in den Obergeschossen getrennt.

 

Westliche Begrenzung der Höfe durch das ehemalige Stallgebäude, zwei Rundbogen-Steinportale, das linke mit beschlagenen Eisentüren, Knaufe mit Rocaillen, zweite Halfte des 18. Jhs. - Im Inneren des nördlichen Teiles Platzlgewölbe und ein (zum größten Teil vermauerter) Mittelpfeiler. Im südlichen Teil zwei kreuzgratgewölbte Räume, ursprünglich durch eine Reihe schmaler, jetzt vermauerter Pfeiler unterteilt. Links im Hof ehemalige Brunnennische.

 

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