Prandtauerhof - Das Gutshofrestaurant
Der beste Platz zum geniessen und feiern
Wer sich etwas mehr Genusszeit gönnen will, kann neben unseren prämierten Weinen und Obstbränden auch allerlei Hausgemachtes aus unserer Gutshofsküche wie z. B. Marillenmarmelade, süß und sauer eingelegte Köstlichkeiten, hausgeräucherte Schinken, selbstgebackenes Brot, Grammelschmalz und Pasteten mit nach Hause nehmen.
In unserem Präsentations- und Verkaufsraum erwarten Sie neben unseren Weinen und Obstbränden auch kulinarische Geschenke in attraktiven Verpackungen.
Wir kreiieren aus regionalen Schmankerln und ausgewählten Zutaten Gesamtkunstwerke. Regionalität ist uns dabei besonders wichtig. Einiges aus der Speisekarte ist klassisch, wie der Tafelspitz oder die Mohntorte, anderes klingt exotisch und ist doch bodenständig wie die Saumaise, und so manches präsentiert sich pfiffig wie die Kalbsleber mit Essigmarillen.
Wenn man heute vor dem Weingut Holzapfel steht, so ist es fast unglaublich, dass es bereits vor 700 Jahren von den Augustiner Chorherren erbaut wurde, welche 1304 die Erlaubnis von den Kuenringer erhielten. Damals, als die Weingärten der Wachau noch zum Großteil in kirchlicher Hand waren und den umliegenden Klöstern gehörten, war der Lesehof das Zentrum für die Kelterung der Weintrauben und für die Administration des Weinverkaufs vor Ort.
Seinen Namen erhielt der Prandtauerhof vom Architekten Jakob Prandtauer, der ihn 1696 als vierflügeligen Hof neu gestaltete, damit auch Raum für den mediterran anmutenden Arkadenhof schuf und diesen Lesehof in die Prachtzeit des Barocks führte. Er war übrigens der Erbauer des weltberühmten Stiftes Melk.
700 Jahre … Eine Zeitreise
- 1259: erstmalige namentliche Nennung Jochings.
- 1303: erste Nachricht über Besitzungen des Chorherrenstiftes St. Pölten in Joching (Urkunde vom 2. 10.).
- 1308: Bau des Prandtauerhofes als Lesehof des St. Pöltner Chorherrenstiftes (Anmerkung: Mehr als 50 Klöster, darunter viele aus Bayern, teilten sich einst die Weingärten der Wachau und schufen mit ihren Weinlesehöfen architektonisch eindrucksvolle Wirtschaftsgebäude.)
- 1696: Der als Sohn einer Tiroler Bergbauernfamilie geborene Jakob Prandtauer, der sich als Baumeister des monumentalen Barockstiftes Melk ein unvergängliches Denkmal setzte, verwandelt den Prandtauerhof im Auftrag des Stiftes in ein barockes Schmuckstück: Vierflügelig mit zweigeschossigem Arkadenhof und angegliederter Kapelle. Bestens erhaltenes Zeugnis jener Zeit ist das steinerne Wappen von Prankenheim mit der Jahreszahl 1696.
- 1784: Nach der Aufhebung des Chorherrenstiftes St. Pölten am 16. Juli 1784 wird der gesamte Klosterbesitz eingezogen und vom Religionsfond der NÖ Staatsgüter-administration übernommen, ehe er einige Zeit später in Privatbesitz übergeht.
- 1968: Familie Holzapfel kauft den mittlerweile beinahe dem Verfall preisgegebenen Prandtauerhof und beginnt mit dessen behutsamer Revitalisierung. Sie zählt mit ihrem gastronomischen Angebot rasch zu den Vorreitern der Region (u.a. Gault Millau-Haube).
- 1992: Karl Holzapfel jun. verwandelt die mittelalterlichen Gewölbe in eine moderne Brennerei und erwirbt sich binnen kürzester Zeit als Schnapsbrenner internationale Erfolge.
- 1994: Familie Holzapfel sen. übergibt den Prandtauerhof an Sohn Karl, der gemeinsam mit seiner Frau Barbara das Anwesen Schritt für Schritt als gastronomisches Aushängeschild der Wachau etabliert.
- 1998: Konsequente Qualitätsanhebung im Weingut, von der radikalen Ertragsbeschränkung am Weinberg bis zur Vinifizierung.
- 1999: Erweiterung des Angebotes durch zwei komfortable Gutszimmer.
- 2000: Bau einer neuen Traubenübernahme und eines Gärkellers.
- 2001-2012: Ständige Erweiterung der Rebflächen in hochwertigen Lagen.
- 2016: Am 1. Juli 2016 wurde der letzte Teil, der nach der Säkularisierung 1784 privatisiert wurde, erworben. Somit ist die historische Trennung Geschichte und das Anwesen ein gemeinsames Ganzes geworden.